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Pflanzenschutz

Krankheitsmodelle
Die rechtzeitige Information über Krankheitsdruck und Behandlungsmethodik ist für jeden Landwirt erfolgsentscheidend.
Pflanzenschutz [500KB]
Ein rascher Überblick über die Leistungen des Adcon Systems für den modernen Pflanzen-schutz
Wettersensorik [300KB]
Eine umfassende Info über unsere Sensoren für den Pflanzenschutz

 

 

Adcon Telemetry bietet zukunftsweisende Krankheitsmodelle für eine Vielzahl von Kulturen. Die Modelle wurden von renommierten Forschern entwickelt, wie zB. von Prof. Kast, Weinsberg, Deutsch- land, oder Prof. Gubler, UC Davis, Kalifornien. Daneben finden sich auch einige "Klassiker", wie die Mills-Tabelle für Apfelschorf, oder das Ullrich-Schrödter Kartoffelmodell.

Die Modelle berechnen anhand der Umgebungsbedingungen die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Schaderregern. Je nach Modell erhalten Sie klare Alarmmeldungen, z.B. eine konkrete Behandlungsempfehlung, eingetragen in Ihre Ereignisliste. Derartige Alarme können Sie sich auch als Email senden lassen, oder über eine WAP-Schnittstelle auf Ihrem Mobiltelefon anzeigen lassen.

             

Die Grafik zeigt schematisch die gegenseitigen Abhängigkeiten und Rückwirkungen. Das Wetter als alles entscheidender Faktor bestimmt die Entwicklung von Kultur wie auch Krankheitserreger. Dessen genauester Beobachtung kommt also alles entscheidende Bedeutung zu.

Verfügbare Krankheitsmodelle:
- Apfel: Apfelschorf
- Apfel: Echter Mehltau
- Erdbeeren: Falscher Mehltau
- Tomaten: DSV Tom-Cast und WIsdom Tom-Cast
- Kartoffel: DSV Tom-Cast und WIsdom Tom-Cast
- Kartoffel: Kraut- und Knollenfäule
- Salat: Falscher Mehltau
- Pistazien: Mehltau
- Walnuß: Mehltau

- Wein:

Falscher Mehltau (Plasmapora viticola)
- Wein: Echter Mehltau (Oidium tuckeri) nach Kast
- Wein: Echter Mehltau (Oidium tuckeri) nach Gubler et.al.
- Wein: Grauschimmel (Botrytis cinerea)
- Temperatursummen

Das erwähnte Temperatursummenmodell erlaubt darüber hinaus auch die Berechnung der Entwicklung von Schadinsekten, die so wie die Entwicklung von Pilzerkrankungen weitestgehend von Temperatur, Luftfeuchte und Niederschlag abhängig ist.

Wozu das ganze?
Herkömmliche Spritzpläne schreiben die Ausbringung von Chemikalien in bestimmten Intervallen vor, völlig unabhängig vom Befallsdruck. Meist erfolgt bereits die Erstbehandlung viel zu früh, und in Abhängigkeit von der Wetterlage sind zwischendurch viel längere Behandlungspausen möglich als im Spritzplan vorgesehen. Das Modell warnt aber auch davor, wenn die Wirksamkeit eines Mittels z.B. durch starken Niederschlag vorzeitig beendet wurde. In aller Regel sind jedenfalls erhebliche Einsparungen möglich.

Warum eine Funkwetterstation und kein Logger mit LCD?
Ganz einfach: damit kommen die Daten zu Ihnen, beinahe in Echtzeit. Die Berechnung läuft am PC ab, nicht auf der Station im Feld, und kann beliebig oft wiederholt werden, z.B. mit unterschiedlichen Einstellungen des Modells, um das Verhalten mehr oder weniger empfindlicher Kulturen zu simulieren, oder geringe Unterschiede im Mikroklima zu kompensieren.

Neue Modelle oder Aktualisierungen bestehender Modelle können einfach am PC installiert werden, ohne in's Feld zu müssen. Sämtliche Daten stehen in einer relationalen Datenbank zum sofortigen Abruf bereit, und erlauben so saisonale Vergleiche.

Treffen Sie also die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt! Denn oft sind es nur wenige Tage, die über das Ergebnis eines ganzen Jahres entscheiden können.

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