Um die strategische Ausrichtung
des Gesamtunternehmens
kümmert sich Bernhard Pacher.
Bereits seit 1999 mit den Belangen
der Adcon Telemetry (damals der Adcon AG) vertraut, für die er als Vertriebsleiter Europa der Sparte Telemetry fungierte, ist er seit
Jänner 2004 Geschäftsführer der österreichischen Zentrale und der beiden Tochterunternehmen in den USA und Australien.
Jahrgang 1961 zog er nach seinem Studium der Rechte an der Uni Salzburg den Weg in die Privatwirtschaft der Laufbahn des Juristen vor. Die ersten 12 Jahre sollten von der EDV geprägt sein.
Bereits nach kurzer Tätigkeit bei Hayward Computer + Peripherie, der Generalvertretung für Epson und Eizo in Österreich, für 5 Jahre deren Vertriebsleiter. Danach für 5 Jahre Geschäftsführer der Computerbau Leoben, und weitere 2 Jahre als VicePresident Operations bei der Typhoon HandelsGmbH in Schwechat. 1999 dann der Wechsel zu Adcon.
Pacher zum Unternehmen:
"Adcon ist mit seinem Funksystem ganz unbestritten die Nummer eins am Markt. Egal ob es um die Auslesung von Großwasserzählern, die Beobachtung von Grundwasserpegeln oder um Wetterstationen für die Landwirtschaft geht - keiner versteht es besser als wir, großflächige Netzwerke aufzubauen, in denen die Stationen miteinander kommunizieren, und völlig autark, von Solarenergie betrieben, funktionieren. Das macht uns keiner nach!"
Zur Umwelt:
"Eigentlich müßten wir zehnmal mehr Umsatz machen. Denn in Zeiten wie diesen kann ein Landwirt seinen Betrieb ohne die Unterstützung von entsprechenden Expertensystemen samt dazugehöriger Meßtechnik nicht mehr effizient und resourcen-
schonend führen. Beides sind Werkzeuge nach dem Stand von Technik und Wissenschaft, die ihn bei der optimalen Betriebsführung unterstützen sollen. Damit kann der Landwirt Produktionsmittel sparen ohne Ende - von Spritzmitteln über Dünger bis hin zu Wasser und Zeit. Hier stehen der ganzen Branche goldene Zeiten bevor!"
Zum Thema Wasser:
"Reden tun alle davon, doch passieren tut wenig. Das gilt auch für die in diesem Bereich führenden Australier. Selbst dort setzen noch nicht einmal 20% auf derartige Systeme - obwohl denen doch das Wasser schon bis zum Hals steht - bildlich gesprochen. Auch im Bereich Leckageortung in Trink- wasserverteilleitungen sind wir führend - aber auch da passiert außerhalb weniger zentraleuropäischer Staaten herzlich wenig. Leitungsverluste von 50% und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Aufwachen, Leute, hier herrscht Handlungsbedarf!"